Ferienprogramm im Schülerlabor

In der Zeit vom 9.10. bis 10.10.2017 kann im Schülerlabor von 9.00 bis 12.30 Uhr wieder experimentiert werden.

Eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern ist Voraussetzung für die Teilnahme. Diese ist auch unter www.tgzchemie.de im Download-Bereich Schülerlabor abrufbar.

Die Kosten betragen bis zum Alter von 12 Jahren 2 €; ab 13 Jahren 4 €

Anmeldungen bitte unter 03494-638110 oder 03494-638300. Per mail sind wir erreichbar unter schuelerlabor@tgz-chemie.de

Schülerlabor im Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen erhält eine große Spende

Projekte für 2016 werden vorgestellt

Heute erhält das im Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen beheimatete Schülerlabor eine Spende in Höhe von 8.700 EUR. Dieser Betrag ist durch das Engagement von 15 Unternehmen der Region, dem Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. und dem Verband der Chemischen Industrie Nordost (VCI) zustande gekommen. Beide Verbände haben dabei jene Summen verdoppelt, die zuvor von ihren Mitgliedsunternehmen gespendet worden. Die Mitarbeiterinnen des Schülerlabors bedanken sich bei folgenden Unternehmen:

  • AbS Lieder GmbH
  • SYNTHON Chemicals GmbH & Co. KG
  • Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH
  • Folienwerk Wolfen GmbH
  • Miltitz Aromatics GmbH
  • Tricat GmbH Catalyst Service Bitterfeld
  • ORGANICA Feinchemie GmbH Wolfen
  • ChiroBlock GmbH
  • SIDRA Wasserchemie Bitterfeld GmbH
  • Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
  • Reuden Immobilien
  • envia THERM GmbH
  • Liersch Bauunternehmung GmbH
  • POLY-CHEM AG
  • IAB Ionenaustauscher GmbH Bitterfeld – LANXESS BU LPT
  • ORWO Net GmbH

Katrin Sommer, Referentin bei der NORDOSTCHEMIE, sagt zur Unterstützung der Verbände und ihrer Mitglieder: “Wir verfolgen das Wirken des Schülerlabors seit Jahren. Es ist beeindruckend, mit welcher Initiative hier Kinder und Jugendliche an die Grundlagenwissenschaft Chemie herangeführt werden. Auch die Ergebnisse in der Förderung von Begabten sind großartig. Die Unterstützung des Schülerlabors liegt uns sehr am Herzen, weil es ein effizienter und direkter Weg ist, Fachkräfte für die Chemieindustrie der Region zu finden und zu fördern.”

 

logo-schuelerlabor

Die Initiative „Pro Chemieunterricht“ läuft seit über zehn Jahren. Spenden Mitgliedsunternehmen der NORDOSTCHEMIE an eine Bildungseinrichtung, so beteiligen sich die Chemieverbände Nordost ebenfalls. Bislang engagierten sich rund 70 Unternehmen. Gemeinsam wurden so über 300.000 Euro in die naturwissenschaftliche Bildung investiert. Profitiert haben bereits mehr als 150 Schulen, Schülerlabore und Kindertagesstätten.

Das Schülerlabor wurde 2005 auf Initiative von Prof. Dr. Egon Fanghänel, dem damaligen Vorsitzenden der Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen der Gesellschaft Deutscher Chemiker, im TGZ aufgebaut. Das Interesse von Kindern und Jugendlichen der Region an der Chemie, die in Bitterfeld-Wolfen eine rund 130-jährige Tradition hat, sollte damit geweckt werden.

Mittlerweile hat die Einrichtung einen festen Platz in der Bildungslandschaft von Anhalt-Bitterfeld und Nordsachsen erworben. In den letzten Jahren wurden jährlich rund 1.000 Besuche gezählt. Diese erfolgen in den Ferien oder in verschiedenen berufsvorbereitenden Praktika. So zum Beispiel in 14-tägigen Kompaktkursen oder in einem 14-tägigem Rhythmus, erstreckt über 6 Monate.

Die Mitarbeiterinnen im Labor, allesamt Fachkräfte, stellen die Tendenz fest, dass sich zunehmend mehr Mädchen und Jungen nach einer Arbeit im Schülerlabor für einen Lehrberuf oder ein Studium im Bereich Chemie entscheiden. Eine Ursache sind dabei auch die Vorbilder, die durch geförderte Forschungsarbeit im Labor deutschlandweite Erfolge erringen konnten. Gelang es 2014 Michael Laue – nun Chemiestudent in Leipzig – im Bundeswettbewerb “Jugend forscht” den 1. Platz und weitere internationale Erfolge zu erringen, folgte ihm in diesem Jahr Benedikt Pintat. Der Schüler aus Greppin (Europagymnasium Bitterfeld) und jetzige Student gewann den Regional- und Landeswettbewerb und wurde auf Bundesebene Zweiter. Außerdem erhielt Benedikt mehrere Sonderpreise.

Kurt Lausch, Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen GmbH, erläutert: “2016 werden wir durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Schulen im Umland die Besucherzahlen weiter steigern. Dabei setzen wir auf die Kooperation mit solchen Akteuren wie z. B. mit der Entwicklungs- und Wirtschafts­förderungs­gesellschaft Anhalt-Bitterfeld mbH.”