Information und Kommunikation: Informationszentrum

Weiterführung des Aufbaus eines Informationszentrums mit wissenschaftlicher Handbibliothek im TGZ zur Unterstützung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ortsansässiger Firmen.

1. Kommunikationszentrum, wissenschaftliche Veranstaltungen

  •  Im TGZ finden Kommunikationsrunden zu den unterschiedlichen Themen statt, zu denen auch die Unternehmen der Region eingeladen werden.
  •  Durchführung wissenschaftlicher Kolloquien (im Monatsrhythmus), organisiert durch den OV Bitterfeld-Wolfen, der Gesellschaft Deutscher Chemiker, in Zusammenarbeit mit dem TGZ.
  •  Durchführung wissenschaftlicher Symposien oder Kolloquien.

2. TGZ – Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft

  •  Nutzung des erfolgreich aufgebauten Schülerlabors mit dem Ziel, bei den Schülern das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken
  •  Weitere Projekte in Absprache mit den Schulen der Region.

3. Initiierung und Betreuung von Netzwerken

Netzwerk „Innovative Chemie“

Das Netzwerk „Innovative Chemie“, in dem auch TGZ-Firmen integriert sind, hat 2005 an dem bundesweiten Innovationswettbewerb „Netzwerkmanagement Ost“ (NEMO) teilgenommen und wurde dabei mit einem Förderzuschlag ausgezeichnet. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt bei der Weiterentwicklung der Fein- und Spezialchemikaliensynthese. Das Netzwerk bietet den beteiligten Kleinbetrieben und Jungunternehmern Kostenvorteile und verbessert ihre Marktchancen durch die Entwicklung von High-Tech-Nischenprodukten. (Das NEMO-Netzwerk ist inzwischen beendet!)

„MIT – NET“- Mitteldeutsches Innovations- und Technologie-Netzwerk

Das Netzwerk ist ein Verbund mehrerer Technologiezentren zur Bündelung von standorteigenen Kompetenzen. Ihm gehören das „TGZ und Biozentrum Halle“, das „Merseburger Innovations- und Industriezentrum“ und das „TGZ Bitterfeld-Wolfen“ an. Das Netzwerk ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen Basis und der Ansiedlungspolitik im mitteldeutschen Wirtschaftsraum.

Beratungs- und Kompetenzzentrum für Photovoltaik-Anwendungen. Ziel dieses Projektes ist die Umsetzung nachfolgender Arbeitspakete im Netzwerk:

  • Kundenberatung im TGZ und in Form von Veranstaltungen und Workshops
  • Demonstrationsanlage, zur Besichtigung auf dem Dach des TGZ
  • Ausbildung und Qualifizierung
  • Kommunikation und Innovation, durch Workshops im TGZ unter Einbeziehung von Produzenten und Forschungseinrichtungen

Mit diesem Projekt wird das im Jahr 2009 in der Region installierte 1000-Dächer-Programm auf einer breiteren Basis weitergeführt.

TGZ tritt Feinchemie-Netzwerk 4chiral Mitteldeutschland bei

Das Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen ist seit 2017 neues Mitglied im renommierten Feinchemie-Netzwerk „4chiral“ für Mitteldeutschland.

Unter dem Motto „Unsere Kernkompetenz ist die feine organische Synthese“ führt das Netzwerk Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf dem Gebiet organischer Synthesen durch. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören die Entwicklung und Optimierung neuer Produkte und Technologien, zudem die Auftragssynthese und Auftragsproduktion.

Das TGZ erweitert damit die Möglichkeiten des Netzwerkes durch seine Expertise im Bereich Existenzgründung und Feinchemie, sowie durch sein Angebot an Räumlichkeiten und Laboren.

Ziel unserer Mitgliedschaft in 4chiral ist es, den Austausch zwischen den Netzwerkpartnern und den TGZ-Kunden zu intensivieren und durch die Bündelung der Kompetenzen im Netzwerk unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen“, sagt Max Fuhr, Geschäftsführer des TGZ. „Unser Angebotsspektrum wird erweitert, Großaufträge und innovative Projekte können gemeinsam abgearbeitet werden“, ergänzt er.

4chiral ist ein Netzwerk mit Vertretern von 30 Unternehmen und 4 Universitäten und einer Hochschule. Als Partner gehören der Firmenplattform u.a. die Forschungsgruppe „Organische und Bioorganische Chemie“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Arbeitsgruppe „Organische Synthese und Metallorganische Katalyse“ der Universität Leipzig, Vertreter der Fachrichtungen Chemie der TU Dresden, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Hochschule Merseburg an.